Im ersten Termin sitzt der Gründer der Agentur. Er kennt das Thema, hat Lust auf deine Brand und sagt genau die Sätze, die du hören willst. Du unterschreibst.
Ab dann arbeitet jemand anderes an deinem Projekt.
Diese Geschichte höre ich in fast jedem Erstgespräch mit einer Brand. Eine hat es mir vor Kurzem so beschrieben: Alle drei Monate schreibst du eine Beschwerde-Mail, und trotzdem passiert nichts.
Am Account Manager liegt es selten
Es wäre leicht, das den Menschen anzulasten, die das Projekt betreuen. Das trifft es aber nicht. Manche Account Manager sind richtig gut. Wenn du Glück hast, bekommst du so jemanden.
Das Problem ist das Modell. Ein Account Manager betreut viele Kunden gleichzeitig. Den Kontext deiner Brand kennt er aus einem Übergabe-Dokument, nicht aus dem Gespräch, in dem du ihn erklärt hast. Er ist anders incentiviert als jemand, der im eigenen Unternehmen etwas bewegen will. Und wenn er nach ein paar Monaten weiterzieht, fängst du mit dem Nächsten von vorn an.
Die Folge kennt jede Brand: Es wird geliefert, was vereinbart ist. Aber niemand denkt drei Schritte weiter, weil niemand den Kontext hat und niemand etwas davon hat.
Wie ich früher Dienstleister ausgewählt habe
Als ich noch auf Brand-Seite war, habe ich Agenturen und auch Softwareanbieter am Ende nach einer einzigen Frage ausgesucht: Sind die Leute, die mit mir arbeiten, wirklich drin? Wollen sie das Beste für uns rausholen, und wollen sie mit mir arbeiten?
Wenn ich das spüren konnte, lief es. Wenn nicht, lief es meistens genau auf die Geschichte von oben hinaus.
Fünf Fragen vor der Unterschrift
Wer an deinem Projekt arbeitet, kannst du vor der Unterschrift klären. Frag nach:
- Wer arbeitet nach der Unterschrift an meinem Projekt, und kann ich diese Person vorher sprechen?
- Für wie viele Kunden arbeitet sie gleichzeitig?
- Wer kennt meine Brand, wenn diese Person krank ist oder geht?
- Mit wem spreche ich, wenn etwas schiefläuft?
- Wer entscheidet, was als Nächstes gemacht wird?
Wenn die Antworten auf eine andere Person zeigen als die, die gerade vor dir sitzt, weißt du, was dich erwartet.
Bei mir sitzt im Pitch und im Projekt dieselbe Person
Bei mir ist es einfacher. Wenn du mit Path to AI arbeitest, arbeitest du mit mir. Es gibt keinen Account Manager, an den ich nach der Unterschrift übergebe.
Die operative Arbeit übernehmen spezialisierte AI-Agents: Recherche, Analyse, Ausarbeitung und Umsetzung. Sie kündigen nicht und müssen nicht neu eingearbeitet werden. Die Entscheidungen, die Erfahrung aus fast 15 Jahren E-Commerce und das Know-how für dein Projekt kommen immer von mir.
Deine Brand erklärst du einmal. Danach weiß die Person, mit der du sprichst, auch, woran gerade gearbeitet wird.