GEO · Messen

GEO messen: so prüfst du, ob deine Brand in AI-Antworten vorkommt

GEO messen heißt, systematisch zu prüfen, ob und wie oft AI-Antwortmaschinen deine Brand nennen oder verlinken. Gemessen wird über ein festes Set an Kauffragen, das du monatlich durch ChatGPT, Perplexity und die Google AI Overviews schickst und protokollierst. Ohne diese Baseline lässt sich kein GEO-Effekt belegen. Es gibt keine AI-Spalte in der Google Search Console.

Warum eine Baseline zuerst kommt

GEO ohne Messung ist Bauchgefühl. Bevor eine Maßnahme live geht, brauchst du den „Vorher"-Stand, sonst weißt du später nie, ob eine Erwähnung neu ist. Diese Logik gilt für jeden Shop. Warum das Messen ein Grundprinzip von GEO als Disziplin ist, erklärt der Pillar-Artikel.

Was du misst

KennzahlWas sie sagtWie du sie prüfst
ErwähnungWirst du in der Antwort genannt?Frage durchspielen, Ja/Nein protokollieren
QuelleWirst du als Link zitiert?Zitat-Liste der AI prüfen
Anteil an der AI-StimmeDu gegenüber WettbewerbernNennungen zählen und vergleichen
TonalitätWie beschreibt dich die AI?Antwort lesen und einordnen
Welche SeiteWelche URL wird zitiert?Referral-Traffic aus AI-Quellen

Die Schritte ohne Tool

  1. 20 Kauffragen festlegen. „Bestes [Kategorie] für [Anwendung]", „[deine Brand] vs [Wettbewerber]", „[Kategorie] Empfehlung".
  2. Durch drei Systeme schicken. ChatGPT, Perplexity, Google. Jede Frage, jedes System.
  3. Protokollieren. Wirst du genannt? Wer sonst? Welche URL? In eine Tabelle, mit Datum.
  4. Monatlich wiederholen. Immer gleiches Fragen-Set, damit die Werte vergleichbar bleiben.
  5. Bei Bedarf ein Tool draufsetzen. Otterly, Peec, ZipTie und ähnliche automatisieren den Share of AI Voice über mehrere Plattformen.

Für Google gilt: Die normalen Search-Console-Berichte bleiben deine Messgröße, eine separate AI-Auswertung gibt es dort nicht. Was du an Produktdaten und Struktur verbesserst (siehe Produktdaten für AI), misst du gegen genau diese Baseline.

Häufige Fragen

Kann ich GEO in der Google Search Console sehen?

Nein, es gibt keine AI-spezifische Auswertung. AI Overviews nutzen das Kern-Ranking, also misst du sie mit den Standard-Search-Console-Berichten plus manueller AI-Prüfung.

Wie viele Fragen brauche ich für eine Baseline?

Zehn bis zwanzig gut gewählte Kauffragen reichen für den Start. Wichtiger als die Menge ist, dass das Set jeden Monat gleich bleibt.

Ab wann sehe ich Bewegung?

Realistisch nach Wochen bis Monaten. GEO ist Aufbau, kein Schalter. Deshalb misst du regelmäßig statt einmal.

Erstgespräch

Willst du in den AI-Antworten deiner Kategorie vorkommen?

GEO ist kein einmaliges Projekt, sondern laufende Arbeit an Inhalt, Struktur und Marke. Genau das übernehme ich operativ: mit einem Experten-Agent-System pro Disziplin, das misst, priorisiert und umsetzt. Lass uns in einem Erstgespräch anschauen, wo dein Shop in ChatGPT, Perplexity und AI Overviews heute steht, und was die nächsten drei Schritte sind.

Über den Autor

Yves Schleich

Yves Schleich ist Gründer von Path to AI. Er unterstützt wachsende D2C- und E-Commerce-Brands dabei, ihren operativen E-Commerce mit AI besser zu führen: von SEO und GEO über Shop- und Conversion-Optimierung bis zur Priorisierung der nächsten Wachstumshebel. Statt nur Tools zu empfehlen, baut er konkrete AI-Workflows und Systeme, die im Tagesgeschäft wirklich genutzt werden.

Davor war er fast 15 Jahre im E-Commerce aktiv: bei ABOUT YOU, als Gründer seiner E-Commerce-Software-Beratung Lyska, als Head of Tech und E-Commerce bei KarlvonDrais und zuletzt als Tech Lead Operations bei Liebscher & Bracht, wo er unter anderem an AI-Enablement gearbeitet hat. Heute führt er sein eigenes Unternehmen nahezu komplett über Claude.

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